Adelheid Eitner

Hedwig Pfeiffer

Historie des Hedwig-Pfeiffer-Hauses

Das Haus wurde 1907 von dem Weimarer Maler Eberhard Wilm gebaut. Aus dieser Zeit stammen die Holztäfelung, die geschnitzten Türen und im Speisezimmer die bemalten Scheiben. Später wechselte das Haus mehrfach den Besitzer, war Sprachheilschule, Kinderheim und Kindergarten, bis es 1953 in die Hände der Evangelischen Kirche kam und seitdem der Erholung und Bildung von Frauen diente. Es erhielt den Namen Hedwig Pfeiffer, Vorsitzende der Thüringer Evangelischen Frauenhilfe in der Nazizeit und bis 1949.

Hedwig Pfeiffer stand auf der Seite der Bekennenden Kirche; sie musste erleben, dass die Frauenhilfe 1941 von der Gestapo verboten und ihr Besitz eingezogen wurde. Sie erhielt Redeverbot, arbeitete aber trotzdem illegal weiter. Hedwig Pfeiffer war schon in den Zwanziger Jahren Witwe geworden, nun verlor sie im Krieg ihre vier Söhne. Nach 1945 hat sie die Frauenhilfe in Thüringen neu aufgebaut. 1949 kam sie bei einem Zugunglück zusammen mit ihrer Kollegin Adelheid Eitner ums Leben. An diese beiden Frauen wird im Haus erinnert.

 

 

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